Die G20-Staaten müssen endlich Verantwortung übernehmen und mehr Solidarität vereinbaren

Berlin, 06.07.2017 – Hilde Mattheis fordert von den G20-Staaten eine Politikumkehr:

„Die wirtschaftlich stärksten Nationen müssen umdenken: Es muss auf dem Gipfel um Solidarität statt Neoliberalismus, um Demokratie statt Unterdrückung gehen“, fordert Hilde Mattheis. „Die StaatenlenkerInnen müssen Verantwortung übernehmen für das Unheil, das sie in der Welt anrichten. Es ist ihre Pflicht, den Welthandel endlich fair zu gestalten und sich ernsthaft dafür einzusetzen die Ursachen von Migration und Flucht – Kriege, Gewalt und Hunger – zu beenden“, so Mattheis.

Das gelte auch für Kanzlerin Merkel, die sich bei dem Treffen mit außenpolitischen Federn schmückt und sich feiern lässt, während im Mittelmeer weiter Menschen ertrinken und die EU-Innenminister heute in Tallin sogar noch über neue Regeln beraten, die die Seenotrettung von Geflüchteten erschweren und somit weitere Menschenleben fordern würden. „Die Kanzlerin muss ihren Einfluss nutzen, um dieses inhumane Vorhaben zu stoppen und ihre G20-Kollegen zu einer Politikumkehr zu drängen statt lethargisch weiter auf den Abgrund zuzulaufen“, erklärt Mattheis.